translate translate
Aktuelles

Aus dem Ortsleben

Berichte über das Ortsgeschehen.

DJI_0062

Neuer Kriminalroman von Werner A. Korn „Schockierender Wochenstart“

Spende an die Bücherei

Der Bernauer Autor Werner A. Korn veröffentlichte in dem 34. Buch seinen neuen praxisorientierten Kriminalroman „Schockierender Wochenstart“. Auf 193 Seiten beschreibt der ehemalig jüngste Kriminalbeamte der bayerischen Landeshauptstadt München ein von wahren Vorkommnissen inspiriertes Verbrechen in Weißkirchen, einer Kreisstadt im oberbayerischen Voralpenland. „Die Chronologie, Örtlichkeits- und Personenbeschreibungen sind jedoch fiktiv“, erklärt er dazu.

Tieferschüttert und äußerst aufgebracht stellte Anna-Maria Rapper an einem Montagmorgen im Haus die Abgängigkeit der Tochter Rosalinde fest. Offensichtlich war die 18-jährige Schülerin ohne eine Nachricht zu hinterlassen verschwunden. Als die Großmutter kurz darauf den noch jungen Schäferhund Rex leblos unter der Terrassenbank des gemeinsam bewohnten Hauses vorfand, steigerte sich zum Wochenstart die Erregung gewaltig. Und den Familienvorstand, Dipl.-Kfm. Rainer Rapper, ein sehr erfolgreicher und renommierter Immobilienmakler ereilte am folgenden Dienstagmorgen in seinem Stadtbüro eine plötzliche Schwindelattacke. Er hatte dort den privat zugestellten Erpresserbrief über die an ihn gerichtete Morddrohung und einer Bargeldforderung i.H.v. 100.000 Euro in benutzten Scheinen gelesen.

Vor seiner Familie verheimlichte er diese erschreckende Nachricht. Vielmehr rief Rainer Rapper nach einer kurzen Erholungsphase seinen Seglerfreund, den Kriminaldirektor Heinrich Hehrling im Polizeipräsidium der Kreisstadt an und bat ihn um Hilfe. Werden durch die Unterstützung des Kripo-Chefs diese schockierenden Verbrechen schneller aufgeklärt?

Anschaulich und berufsbezogen schildert Werner A. Korn in seinem neuen Krimi die Aufklärungsschritte der Kriminal- und Polizeibeamten in dem schwierigen Ermittlungsfall und erläutert mit einer allgemein verständlichen Wortwahl forensische, kriminaltechnische und kriminalistische Begriffe.

Korn-Krimi


Irene Biebl-Daiber, Bernaus Erste Bürgermeisterin zeigte sich an diesem Kriminalroman sehr interessiert und dankte Werner A. Korn für die Buchspende für die Gemeindebücherei.                                         

Bürgermedaille für Hansjörg Decker

Als Dank und in Anerkennung für seinen langjährigen kommunalpolitischen Einsatz wurde Hansjörg Decker im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 29.10. die Bernauer Bürgermedaille verliehen. Bürgermeisterin Biebl-Daiber betonte in ihrer Laudatio, dass Deckers kommunalpolitisches Engagement stets „von Sachlichkeit geprägt war“.
Decker war seit 1996 als Vertreter der Bernauer Liste im Gemeinderat und 18 Jahre lang im Tourismusausschuss tätig. Der neue Bürgermedaillenträger bedankte sich für die hohe gemeindliche Auszeichnung und äußerte, dass er nach wie vor großes Interesse an den kommunalpolitischen Themen im Ort habe. Er nutzte die Gelegenheit einige Wünsche an den Gemeinderat heranzutragen.
Dabei sprach er sich unter anderem für einen sorgsamen Umgang mit den Trinkwasserressourcen und den Schutz unbebauter Flächen aus. Für den Kurpark wünsche er sich mehr Belebung und Beachtung.

Decker Bürgermedal

 

 

Dahoam in Bernau am Tag der Deutschen Einheit

Der 30. Tag der Deutschen Einheit wurde in Bernau unter dem Motto „Dahoam in Bernau“ begangen. An diesem Tag war ein bunter Strauß unterschiedlicher Aktionen geboten. Von 9 – 18 Uhr fanden Hof- und Garagenflohmärkte im ganzen Bernauer Gemeindegebiet statt, ergänzt durch diverse Snack- und Versorgungsstände einiger Vereine. Nachdem um 11 Uhr eine kleine ökumenische Andacht an die Wiedervereinigung Deutschlands erinnerte, folgte eine anschließende Baumsegnung mit Pflanzung einer weiteren Linde im Schulgarten. Bereits vor 30 Jahren war dort durch den damaligen Bürgermeister Lenz Steindlmüller und durch den damaligen CSU-Ortsvorsitzenden Klaus Daiber eine Linde gepflanzt worden. An diese „Tradition“ schloss sich nun das Setzen der neuen Linde, die durch Matthias Vieweger gespendet worden war, an. Anschließend hatten Umweltreferent Severin Ohlert und Jugendreferentin Katrin Hofherr verschiedene Bäume organisiert, die im gesamten Gemeindegebiet zusammen mit Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber unter dem Thema #einheitsbuddeln eingepflanzt wurden. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, die diesen Tag durch ihre Aktionen bereichert haben! Ebenfalls bedankt sich die Gemeinde bei der Firma pflanzmich.de, die einige Bergahornbäume gespendet hat, die nun im Chiemseepark Felden Schatten spenden, sowie bei Fanny Albersinger, die die Idee des Hof- und Garagenflohmarktes hatte und sich für die entsprechende Bewerbung eingesetzt hat!

Logo Pflanz mich
Pflanaktion 03.10.20

(v.l. Gemeinderat M. Vieweger, Altbürgermeister L. Steindlmüller, Altbürgermeister K. Daiber, Bürgermeisterin I. Biebl-Daiber und Umweltreferent S. Ohlert bei der Baumpflanzaktion)

Andacht  03.10.20

(Ökumenische Andacht am Schulgelände)

_____________________________________________________________________________________

Gelb steht für freies Ernten

Obst und Gemüse ist viel zu schade, um auf dem Boden zu landen und zu verfaulen. Allerdings fühlt sich “Obst vom Nachbars Baum” so ein bisschen wie ein Lausbuben Streich an. Das gelbe Band schafft Klarheit! Wo ein gelbes Band weht darf und soll gepflückt werden.

„Gerade in Corona-Zeiten eine gute Aktion“, so die Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber, „da das Obst völlig kontaktlos gepflückt werden kann, weil die Bäume ja gekennzeichnet sind.“ Umweltreferent Severin Ohlert, der die Aktion sofort unterstützte, sieht darin einen wertvollen Beitrag zur Lebensmittelverwertung.

Das gelbe Band – in Bernau

Die Idee hinter dieser Aktion ist, dass Eigentümer*innen von Obstbäumen, die ihre Bäume nicht abernten können oder wollen, sie mit einem gelben Band markieren und damit zur Ernte für die Öffentlichkeit freigeben. Die Bänder können seit 04.09.2020 zu den üblichen Öffnungszeiten kostenfrei im Rathaus abgeholt werden. Wer selbst ein gelbes Band zu Hause hat, kann dies selbstverständlich ebenso verwenden. Bei Bäumen, die von der Straße nicht einsehbar sind, kann zusätzlich ein Band an den Gartenzaun oder die Haustüre gebunden werden.

*Drei Regeln – die eigentlich selbstverständlich sind*

• Es dürfen keine Äste abgebrochen oder Bäume beschädigt werden.

• Die Grundstücke dürfen nicht verschmutzt und müssen so wieder verlassen werden, wie sie angetroffen wurden.

• Das Abernten der markierten Bäume geschieht auf eigene Gefahr und sollte – zumindest bei eingezäunten Grundstücken – vorher mit den Besitzern abgesprochen werden.

Das Gelbe Band macht die Runde.

Die Aktion „Gelbes Band“ wurde im Landkreis Esslingen schon vor geraumer Zeit ins Leben gerufen. Im Mai dieses Jahres wurde die Aktion mit dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ ausgezeichnet. Bei uns in der Region beteiligen sich bereits Feldkirchen-Westerham und Bad Aibling mit dem Ernten für alle. Aber auch in Niedersachsen gibt es bereits mehrere Kommunen, die dieser beginnenden Tradition zu Aufschwung verhelfen.

Gute Ernte für alle!

Gelbes Band

(v.links Umweltreferent Severin Ohlert und Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber)                    

 

Solarkataster für Bernauer BürgerInnen

Ist Solarstromerzeugung auf dem eigenen Dach sinnvoll?

Mit wenigen Klicks erhalten die Bernauer BürgerInnen unter www.solarkataster-rosenheim.de, eine erste Einschätzung zu Wirtschaftlichkeit und Klimaschutzwirkung ihrer Investition. Mit dieser ersten Grundlage holen sie sich einfach 2-3 Angebote für die Errichtung der Solarstromanlage ein, wählen das Beste aus und los geht‘s mit dem eigenen Sonnenstrom. Eine eigene Solarstromanlage ist in jedem Fall gelebte Generationenverantwortung und eine nachhaltige Vermögensanlage.

Die KfW-Bank bietet hierfür auch sehr zinsgünstige Darlehen. Selbst für eine Finanzierung ohne Eigenkapital.

Für Rückfragen und Unterstützung steht der kommunale Energie-/Klimaschutzmanager David Schmidtner gerne zur Verfügung unter der Email: schmidtner@bernau-am-chiemsee.de oder Telefonisch unter: 0151 253 345 21.

Diesen Service hat die Gemeinde Bernau bereits 2018 kostenlos für ihre BürgerInnen auf Anregung des Klimaschutzmanagers eingerichtet. Ziel ist es, den Ausbau sauberer Energie im Ort weiter voranzubringen, indem die BürgerInnen direkt unterstützt werden ihre eigene kleine Energiezukunft zu gestalten und davon zur profitieren.