Mit dem symbolischen Spatenstich hat die Gemeinde Bernau am Chiemsee die Erweiterung des Feuerwehrhauses offiziell gestartet. Durch den Anbau entstehen dringend benötigte zusätzliche Stellplätze für den Wechsellader und die Abrollcontainer. Außerdem wird im Zuge der Bauarbeiten die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung umgesetzt, die eine klare Trennung zwischen sauberem und kontaminiertem Bereich sicherstellt.
Ein wichtiger Sicherheitsaspekt wird dabei ebenfalls verbessert: Künftig müssen die Feuerwehrleute beim Eintreffen zum Einsatz nicht mehr durch die Fahrzeughalle zu den Umkleiden laufen, während die ersten Fahrzeuge bereits ausrücken. Der Zugang zu den Umkleiden erfolgt in Zukunft von der Rückseite des Gebäudes – eine Lösung, die potenziell gefährliche Situationen vermeidet.
Die Gemeinde Bernau investiert rund 2,3 Millionen Euro in das Projekt und damit in die Sicherheit und Schlagkraft ihrer Feuerwehr – zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger. Unterstützt wird die Maßnahme durch eine Förderung der Regierung von Oberbayern in Höhe von 270.800 Euro.
Auf dem Bild v.l.: Thomas Riedel (stellv. Vorsitzender FW Bernau), Felix Reim (Vorsitzender FW Bernau), Franz Mayer (Fa. Haindl, Tiefbau), Erik Hofmann (Büro Romstätter), Irene Biebl-Daiber (Bürgermeisterin), Johannes Romstätter (Büro Romstätter), Stefan Huber (1. Kommandant), Max Reiter (Techniker Hochbau, Gemeinde Bernau), Matthias Stephan (2. Kommandant), Herr Popek (Fa. Swietelsky, Hochbau).