Spannend war die Sondersitzung zum Thema Ideenwettbewerb Strandbad. Nach nochmals ausführlicher Diskussion fiel schließlich die Entscheidung für Idee Nummer 5: Ein nachempfundenes Bootshaus. Dicht gefolgt von Entwurf Nummer 1, der die Gemeinderäte durch seine Schlichtheit und gute Struktur bestochen hatte. Entwurf Nummer 4 war aufgrund seiner Höhenentwicklung durch die überdachte Dachterrasse bereits vorher vom Gemeinderat und von der Schlösser– und Seenverwaltung aus dem Rennen genommen worden. Leider wurde auch Entwurf Nummer 2 von der Schlösser- und Seenverwaltung aus dem Rennen genommen, da er sich aus der Sicht der dortigen Bauverwaltung gestalterisch und städtebaulich nicht in das vorhandene Umfeld einfügt. Da die Schlösser- und Seenverwaltung Eigentümerin des entsprechenden Grundstückes ist, auf dem das Strandbadgebäude bereits steht und auch wieder errichtet werden soll, kann sie natürlich ihr Veto einlegen. Schweren Herzens mussten sich die Gemeinderäte somit von Entwurf Nummer 2 verabschieden, der sowohl im Gremium als auch bei der Bevölkerung sehr gut angekommen wäre.
Als Vorzüge der Variante 1 wurden im Gemeinderat der schlichte Baukörper gesehen, der sich gut ins Landschaftsbild einfügt. Die optional hinzugefügte Pergola war im Gremium jedoch nicht gewollt. Bei allen Varianten muss das Raumprogramm optimiert werden. Während der Sitzung war die Idee entstanden, aus Kostengründen die Umkleiden größtenteils auszulagern und dezentral über die Liegewiese zu verteilen. So könne das Gebäude besser für Kiosk und Toiletten genutzt werden. Für die Variante fünf schlug der Gemeinderat ebenfalls die Optimierung des Raumkonzepts vor, zudem einen Unterbau mit Bodenplatte. Das optionale Lagergebäude soll hier ebenfalls nicht entstehen. Auch soll geprüft werden, ob das Gebäude in der Breite weiter ausgenutzt werden kann durch den teilweisen Wegfall des Laubengangs. Weiter erscheint dem Gremium die Dachform zu steil. Auch hier soll geprüft werden, ob Änderungen möglich sind.
Nach der Kür des Siegers des Wettbewerbs können nun auch die Büros bekanntgegeben werden, die hinter den Entwürfen stehen.
Hinter Entwurf 1 steht die Planungsgruppe Strasser, Entwurf 2 Intec-Architekten, Entwurf 4 Kammerl-Architekten. Der Siegerentwurf stammt vom Büro Guggenbichler und Wagenstaller. Für Entwurf Nr 3 war vom eingeladenen Büro keine Arbeit abgegeben worden.
Entwurf Nr. 1 von der PLG Strasser
Entwurf Nr. 2 von Intec-Architekten
Entwurf Nr. 4 von Kammerl und Kollegen
Der Siegerentwurf Nr. 5 vom Büro Guggenbichler und Wagenstaller