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Aktuelles

Bürgermeisterbrief

Biebl-Daiber Irene-Bernau GR_A7-3850-0520

November 2022

Liebe Bernauerinnen und Bernauer, 

der Krieg in der Ukraine nimmt kein Ende und leider macht auch die dadurch ausgelöste Gas- und Energiekrise vor uns allen keinen Halt. Vor kurzem kündigte uns unser Gasanbieter für alle gemeindlichen Liegenschaften den Liefervertrag, da er aus dem Gasgeschäft aussteigt. Leider ist auch das Hallenbad als größter Posten davon betroffen. Hier war vor fünf Jahren zukunftsweisend ein BHKW eingebaut worden. Damals konnte niemand ahnen, wie sich die Gaspreise einmal entwickeln könnten. Das Hallenbad hat einen Gasverbrauch von rund 800.000kWh. Bis jetzt beliefen sich die Gaskosten jährlich auf ca. 30.000€. Durch die Kündigung müssen wir nun auf die Suche nach einem neuen Gasanbieter gehen. Die Preise liegen zwischen 26 – 50ct/kWh. Das würde eine Kostensteigerung von mind. 270.000€ nur durch das Gas für das Bad bedeuten, das auch in guten Zeiten vor Corona keine schwarzen Zahlen schrieb. Leider konnte von Fachstellen bis jetzt keine Aussage getroffen werden, ob die von der Regierung getroffene Gaspreisdeckelung auch für Kommunen gilt. Aber auch mit Deckelung steigen die Gaskosten auf fast 100.000€ bei vollem Betrieb. 

Der Gemeinderat hat sich lange und ausführlich mit dem Thema befasst und diskutiert. Uns allen fiel es nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Schließlich fiel der Beschluss, das Hallenbad bis einschließlich Dezember als Lehrschwimmbad zu betreiben. So können es Vereine und Schulen, Senioren und auch Schwimmkurse immerhin weiter nutzen. Einsparungen werden so nun beim Personal getroffen. Da beim jedem möglichen neuen Gasanbieter der Verbrauch angegeben werden muss, musste der Gemeinderat auch entscheiden, ob das Bad in den kältesten Monaten Januar und Februar schließt. In diesen Monaten liegt der Gasverbrauch bei über 100.000kWh. Der Gemeinderat entschied sich für die Schließung in den beiden Monaten. Das Bad soll aber dann ab März wieder öffnen und in den alten Betrieb zurückkehren, so dass es auch von der Öffentlichkeit wieder genutzt werden kann. 

Standort Seniorentagespflege

Ein weiteres wichtiges Thema, mit dem sich der Gemeinderat erst kürzlich befasst hat, ist der Standort für eine Seniorentagespflege, die durch die ökumenische Kranken- und Bürgerhilfe errichtet werden soll. Die Gemeinde wird für das Projekt per Erbpacht das Grundstück an der Ferdinand-Bonn-Straße zur Verfügung stellen, wo vor vielen Jahren schon einmal ein Haus stand. Bevor der Bau beginnen kann, muss nun ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden. Hierfür müssen noch einige Gutachten eingeholt werden. Die Planungen für das Gebäude allerdings laufen schon auf Hochtouren. 

Treffen der Vereine

Zum ersten Mal nach Corona kann nun auch das Treffen der Vereine wieder stattfinden. Am 30.11. möchte ich die Vertreter der Vereine, die unser Gemeindeleben mit Veranstaltungen bereichern, einladen, um die Termine untereinander abzustimmen. Die Veranstaltungen dürfen gern online eingetragen werden bis zum 23.11., damit die Touristinfo schon einmal ein Rahmengerüst hat. Zudem haben online eingetragene Veranstaltungen Vorrang. Den Link finden Sie auf den folgenden Seiten im Bernauer oder auch auf der Homepage Touristinfo. Allen Vereinsvertretern geht zudem eine persönliche Einladung zu. 

Umfrage Eichet

Abschließend möchte ich Sie noch bitten, sich an der Tempo-30-Umfrage für das Eichet zu beteiligen, falls Sie in den entsprechenden Ortsteilen Eichet oder Irschen wohnen. Die Umfrage zur Tempo-30-Zone für das Eichet wurde nun per Post an alle Betroffenen geschickt. Sollten sich nicht 50% der betroffenen Anwohner beteiligen, wird der Gemeinderat das Thema als abgeschlossen betrachten, so der Beschluss. 

Ihre 

Irene Biebl-Daiber 

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