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Soziales

"Stiftung für Bernau"

Werdegang, Stiftungszweck und Stiftungsbeirat

Die erste offizielle Anfrage zur Gründung einer Stiftung bei der Regierung von Oberbayern erfolgte 2002. Die Regierung ließ sich mit Ihrer Antwort lange Zeit und beendete die Hoffnung der Gemeinde auf eine schnelle Gründung mit dem Hinweis, dass die Anerkennung einer Stiftung erst bei einem Grundstockvermögen von 80.000 Euro möglich sei. In der November-Ausgabe 2008 erfolgte im gemeindlichen Mitteilungsblatt „Der Bernauer“ der erste öffentliche Hinweis auf die Stiftung-damals unter der Überschrift „Herzlich Willkommen bei der Stiftung für Bernau“.
Um der Mindestsumme von 80.000 € zu entgehen, entschloss sich der Gemeinderat, den Umweg über eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu gehen.

Am 27.08.2009 hat die konstituierende Sitzung für die „Stiftung Bernau, gemeinnützige GmbH“ stattgefunden. Zweck der Stiftung im Gemeindegebiet Bernau ist die Förderung:

  1. mildtätiger Einrichtungen und die Unterstützung von sozial bedürftigen Mitbürgern und Mitbürgerinnen.
  2. der Jugendarbeit
  3. des Sports
  4. des kulturellen Lebens
  5. der Dorfgestaltung und der Orts- und Heimatgeschichte im Rahmen der Heimatpflege und Heimatkunde sowie
  6. des Vereinslebens im Rahmen der vorbezeichneten Tätigkeitsbereiche 

Das Stiftungskapital betrug zu diesem Zeitpunkt 57.500 Euro. Es setzte sich aus der Grundausstattung von 30.000 € durch die Gemeinde und einer Zustiftung einer Privatperson in Höhe von 27.500 Euro zusammen. Lenz Steindlmüller, ehemaliger 1. Bürgermeister der Gemeinde und zu dieser Zeit Altbürgermeister erinnerte sich an die Schenkungen, die die Gemeinde von Bürgern der Gemeinde erhalten hatte und nach seinen Worten im allgemeinen Haushalt untergingen. Unterstützt durch den ehemaligen Gemeinderat Ferdinand Thalhammer, der zusammen mit Notar Spiegelberger in Rosenheim die formalen Voraussetzungen vorbereitete, kam es am 06.11.2006 zur Gründung der gemeinnützigen GmbH. Im Jahr 2011 war durch insgesamt drei Zustiftungen einer Privatperson ein Kapital von 100.000 € vorhanden.
Am 15.07.2011 erfolgte endlich die notarielle Beurkundung der rechtsfähigen Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Klaus Daiber als 1. Bürgermeister und Matthias Vieweger als 2. Bürgermeister der Gemeinde wurden Kraft ihres Amtes die ersten Stiftungsvorstände.
Der Stiftungszweck wurde in § 2 neu formuliert:
Zweck der Stiftung ist im Gemeindegebiet Bernau die Förderung:

  1. des kulturellen Lebens
  2. von mildtätigen Einrichtungen und Personen gem. §53 AO
  3. der Jugendarbeit
  4. des Sports
  5. der Dorfgestaltung und der Orts- und Heimatgeschichte im Rahmen der Heimatpflege und Heimatkunde.

Zu ersten Mitgliedern des Stiftungsrates wurden berufen:
Herbert Hartl, als Vorsitzender.
Lenz Steindlmüller als stellvertretender Vorsitzender
sowie Ingrid Patzschke, Pfarrer Josef Bacher und Ferdinand Thalhammer als weitere Beiräte. Am 26.7.2012 beschloss der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung die Liquidierung der Stiftung für Bernau GmbH und die Weiterführung in anderer Gesellschaftsform.Nach dem Rücktritt des Beiratsvorsitzenden Herbert Hartl am 08.01.2012 folgte Peter Rickauer in den Beirat und Ferdinand Thalhammer wurde durch Gemeinderatsbeschluss zum Beiratsvorsitzenden gewählt. In den Jahren 2006 – 2016 konnte die Stiftung neben Spenden in Höhe von ca. 5.000 €, Zinserträge in Höhe von durchschnittlich 2.500 € jährlich für die unterschiedlichen Stiftungszwecke ausschütten. Im Jahr 2017 erbte die Stiftung neben einem Kapital von ca. 60.000 Euro, eine Eigentumswohnung mit einem Wert von mindestens 300.000 Euro

Aktuelle Besetzung des Stiftungsbeirats 

Stiftungsvorstand 1. Bürgermeister Philipp Bernhofer
  2. Bürgermeister Gerhard Jell
   
Stiftungsbeiratsvorsitzender Ferdinand Thalhammer
Stellvertreter Lenz Steindlmüller
Stiftungsbeirat Peter Rickauer
Stiftungsbeirätin Hannah von Schroeders
Stiftungsbeirätin Katrin Hofherr